DJI Inspire 2

DJI Inspire 2: Schneller, smarter, einfach besser

Der führende Hersteller für Kameradrohnen DJI stellte in Los Angeles die überarbeitete Version des DJI Inspire vor. Der DJI Inspire 2 ist veröffentlicht. Eine komplette Überarbeitung, neues Design und unglaublich viele, neue Features unterstreichen das neue Flaggschiff seiner Klasse. 5,2K Video und 60FPS bei 4K sind eine Kampfansage! 

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DJI Inspire 2 im Flug

Der neue DJI Inspire 2 basiert optisch auf dem Vorgängermodell, wurde aber an fast allen Stellen runderneuert. So besteht das neue Gehäuse des Inspire aus Magnesium und erstrahlt in schickem metallisch-grau. In Kombination mit neuen Aluminium Bauteilen und überarbeitetem Carbon soll der I2 sogar noch leichter werden.

Motoren und Antrieb

Das neue Antriebssystem ist nicht nur optisch weitaus größer, es erreicht im horizontalen Flug nun Spitzengeschwindigkeiten von  108 km/h, Steiggeschwindigkeiten von 7m/s und der Sinkflug wird in 9m/2 absolviert. Im Vergleich dazu kam der Inspire 1 auf Geschwindigkeiten von 80 km/h, sowie 5 & 4 m/s im Steig- respektive Sinkflug. Trotz mehr Leistung und größeren Motoren soll der Inspire 2 auf eine Akkulaufzeit von rund 25 Minuten kommen. Dafür verantwortlich ist das komplett überarbeitete, redundante und selbstwärmende Batterie System.

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Redundanz

Der komplette Antrieb wurde redundant aufgebaut. So wurden die ESCs mit einer weiteren Leitung ausgestattet. Sollte es bei der Übertragung des PWM Signal zu Problemen kommen, greift die Schutzleitung über den Serial Port und übernimmt die Steuerung der Motoren.

Auch bei der Steuerung und der Werte-Erfassung wurde Wert auf Redundanz gelegt. So besitzt der DJI Inspire 2 nun eine DUAL GPU, DUAL Batterie und DUAL Barometer.

DJI Inspire 2 Motoren - mehr Leistung
DJI Inspire 2 Motoren.

FPV Kamera im Inspire 2

DJI hat bei der Entwicklung des Inspire 2 auch auf Ihre Kunden gehört. Denn ab sofort gibt es eine nach vorn ausgerichtete 2-Achs ausgleichende FPV Kamera direkt vor der Nase. Die 8 Megapixel Kamera ist zur Navigation des Quadrocopters gedacht. Dabei kann das Videobild in der DJI GO App umgeschaltet werden. Im Dual Operator Modus bekommt der Pilot das Bild aus der „Nase“ des Copters angezeigt, der Kameramann greift dabei nur auf das Bild der 2 neu erhältlichen Kameras zurück.

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Die neuen Kameras

Nicht nur der Inspire 2 wurde komplett neu erfunden. Auch die anzubringenden Kamera-Gimbal Systeme der Zenmuse Serie sind neu und bieten nun deutlich mehr Möglichkeiten – auch in der Nachbearbeitung.

Zenmuse X4S

Das Zenmuse X4S wird als Nachfolger der X3 des Inspire 1 genannt. 1 Zoll Sensor, 20 Megapixel Auflösung und 11,6 Blendendstufen sorgen für vielversprechende Bildqualität und einen Dynamikumfang, den es so vorher nicht gab. Die Brennweite von 24mm wird etwas weniger weitwinklig . 84° FOV im Vergleich zu 90° beim X3 Zenmuse. Erstmals in der Geschichte der kompakten Luftbild Kameras bietet die X4S nun 4K bei 60 Frames pro Sekunde. Und damit auch die größte Neuerung neben dem 1″ großen Sensor, wie er z.B. in einer Sony RX100 verbaut ist. Ebenfalls NEU und lange ersehnt ( es gab sogar Petitionen) sind H.264/H.265  mit 100Mbps! ENDLICH!

ZenMuse X5S

Das Zenmuse X5s Gimbal kommt mit einem überarbeiteten MFT Sensor mit 20,8 Megapixeln, einer Brennweite von bis zu 45mm je nach Objektiv und 12,8 Blendenstufen. Neu ist die Möglichkeit, in 5,2K bei 30fps CinemaDNG Video oder alternativ mit Apple ProRes Codec zu filmen. 4K in 60fps stehen analog zum Zenmuse X4s ebenfalls zur Verfügung. Beides natürlich auch mit 100Mbps!

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Der Inspire 2 bietet ein völlig neues, integriertes Bildverarbeitungssystem mit dem Namen CineCore 2.0. Hierdurch werden Aufnahmen bis zu 5,2k mit einer Datenrate von 4,2Gbit pro Sekunde auf die wechselbare und in den Inspire2 integrierte Cinema SSD Festplatte aufgezeichnet. Mit CineCore werden die gängigen Kompressionsformate unterstützt. Darunter CinemaDNG, Apple ProRes 422 HQ (5.2K, 4K), ProRes 4444 XQ (4K), H.264, und H.265.

Beide neuen Kameras sind unglaublich gut aufgestellt und bieten einen Meilenstein in der Geschichte der Luftbild Fotografie – und Videografie. Vor allem in der Größe!

Um das Bild in Zukunft noch stabiler an die Bodenstation zu senden, wurde der DJI Inspire 2 nun mit der neuen DJI Lightbridge 3 ausgestattet. Neu dabei ist die Möglichkeit die Übertragungsfrequenz von 2,4Ghz au f 5,8 GHz umzuschalten.

360° QuickSpin

Leider wurden beide Gimbalsysteme wieder nicht mit einer endlos drehenden YAW Achse ausgestattet. Dafür aber wurde die neue Quick Spin Technologie entworfen. Erreicht das Gimbal seinen Endpunkt, beginnt der gesamte Inspire 2 mit einer 360 Grad YAW Drehung um dem Gimbal mehr Freilauf zu geben. Dabei bleibt die Kamera steht ausgerichtet. Der SPIN beginnt ab 270 Grad Drehung der Kamera. So kann ein Stoppen in der Drehung nicht mehr vorkommen. Wie es jedoch im schnellen Vorwärtsflug aussehen soll, wird spannend.

Anti-Kollision und neue Flugmodi

Lange als Update in der App erwartet halten nun neue, intelligente Flugmodi Einzug im Inspire2. Und dazu noch mehr. Endlich wird das bei dem Phantom 4 eingeführte Anti Kollisionssystem auch im Inspire 2 genutzt. Aber nicht nur nach vorn gerichtet. Das Obstacle Avoiding and Sensing System ist komplett überarbeitet. Zwei optische Sensoren sind dabei nach vorn gerichtet, 2 Infrarot Sensoren scannen den OBEREN Bereich ab und 2 weitere Sensoren ertasten den Boden. Einzig nach hinten gibt es noch keine Sensorik. Durch diese neuen Kameras und Sensoren können nun endlich auch die intelligenten Flugmodi eingesetzt werden.  Und auch hier gibt es Neuerungen. Neben den bekannten TAP FLY und ActiveTrack gibt es nun Spotlight PRO.

SPOTLIGHT PRO fixiert eine Person oder einen Gegenstand während des Flugs. Dabei kann der Inspire in alle Richtungen fliegen ohne das Objekt aus dem Kamerawinkel zu verlieren.

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Preise und Verfügbarkeit

Ab sofort kann der Inspire 2 vorbestellt werden. Bei rund 3.400 EUR geht es los – allerdings ohne Kamera. Wer das Komplettpaket mit dem Namen Inspire Premium Combo bestellt, erhält neben dem I2 die Zenmuse X5S und den Lizenzschlüsseln für CinemaDNG und Apple ProRes. Für das Paket werden dann schlappe 6.900 EUR fällig. Der Versand beginnt laut DJI Anfang Januar 2017.

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Videos

Bildquellen: DJI.com