Lebensretter: Defikopter!

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Herzstillstand – Es passiert leider öfter als man denkt und Hochrechnungen haben ergeben, dass jährlich ca. 60.000 Menschen davon betroffen sind. Schnelle Hilfe kann hier Leben retten, doch leider kommt diese Hilfe oft nicht schnell genug. Der Notarzt kommt zwar mit Blaulicht schnell voran, doch überfüllte Straßen oder lange Wege (z.B. auf dem Land) sind oft schuld daran, dass die Hilfe nicht schnell genug beim Menschen ankommt. 80 bis 90 % der Menschen überleben den Herzstillstand aufgrund der zu spät kommenden Hilfe nicht, eine erschreckend hohe Zahl. In vielen größeren Städten findet man Notfall-Defibrillatoren in öffentlichen Gebäuden, auf dem Land hingegen sucht man diese vergebens.

 

Schnelle Hilfe aus der Luft

asb_eh_2015_defi_abgeworfen_efASB (Arbeiter Samariter Bund) und der gemeinnützige Verband definetz e.V. fordern nun Hilfe aus der Luft an, um diese erschreckend hohe Zahl senken zu können. Defibrillatoren die mittels Multicoptern zum Menschen geflogen werden sind einfach deutlich schneller als jedes Auto! Ganz egal wo Hilfe benötig wird, der Defikopter kennt keine Hindernisse, denn er fliegt hoch über den Dächern und kennt keine Hürden. Eine Rettungsleitstelle kann den Flug des Copters am Bildschirm überwachen und steuern und den Defibrillator über dem Einsatzort abwerfen, um diesen direkt vor Ort einsetzen zu können.

Rechtliche Voraussetzungen müssen geschaffen werden

Um diese Defikopter schon bald einsetzen zu können, müssen zunächst die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden. Der ASB und der gemeinnützige Verein „definetz e.V.“ machen sich stark für Deficopter und technisch steht dem nichts im Wege. Friedrich Nölle von definetz e.V. erklärt: „solang es keine Flugerlaubnis für vollautomatische Multicopter-Flüge und eine entsprechende Abwurfgenehmigung gibt, bleiben ländliche Gebiete ohne ausreichendeDeficopter bringen Defibrilatoren zur Unfallstelle und helfen Defibrillatoren.“ Deswegen muss diese gesetzliche Regelung schnell getroffen werden, erklärt Nölle weiterhin. Im Detail geht es um die Regelung, dass Multicopter (UAVs) NICHT autonom und nicht außer Sicht des Piloten gesteuert werden dürfen. Zudem darf keine Abwurf-Vorrichtung montiert sein. (weitere Rechte und Pflichte hier) Die Gesetzgeber sollten die hohe Zahl der Menschen die nicht gerettet werden können (80-90 %), weil die Hilfe einfach nicht schnell genug ankommt zum Anlass nehmen, hier schnell ein Gesetz herauszubringen. Beim Herzstillstand zählt jede Sekunde!

Wir möchten helfen

Auch wir von RC-Quadrocopter möchten mit diesem Bericht helfen und die Aktion unterstützen. Wir hoffen sehr, dass auch die Gesetzgeber schon bald tätig werden und die Genehmigung auf den Weg bringen. Ein Film vom ASB in Zusammenschluss mit definetz e.V. zeigt den Defikopter im Einsatz:

Möchtet auch IHR helfen?

Dann gibt es hier die richtigen Ansprechpartner!

ASB-Pressestelle:

Alexandra Valentino, a.valentino@asb.de, Tel.: (0221) 4 76 05-324,
Gisela Graw, g.graw@asb.de, Tel.: (0221) 4 76 05-342, www.asb.dewww.facebook.com/asb.de

Kontakt definetz e.V.:

Friedrich Nölle, friedrich.noelle@definetz.de, Tel.: (02385)  4 43 46 88, www.definetz.de


Über Daniel Wolf 231 Artikel
Hi ich bin Daniel. Schön das Ihr da seid! Ohne Euch macht es hier doch nur halb so viel Spaß ;) Kurz zu meiner Person. Ich betreibe das RC-Quadrocopter Magazin nun seit über 3 Jahren und kombiniere meinen JOB mit dem Hobby. Neben der Quadrocopter Fliegerei und dem Magazin bin ich, Autor, Webworker und leite eine Werbeagentur. Ich hoffe, ich biete Euch mit dem Magazin den Stoff, den Ihr gebrauchen könnt. Und falls nein dann unbedingt mitteilen :)

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