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Drohnen sind schon lange kein Spielzeug mehr. Neben wirklich sehr sinnvollen Einsatzgebieten kommen die Multicopter aber auch immer mal wieder in Bereichen zum Einsatz, in denen der Pilot nicht allzu gute Absichten hat. Nachdem die Registrierungspflicht in den USA schon beschlossene Sache ist, kommt diese nun auch in der EU.

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Quelle: Patrik Tschudin (license)

Abgeordnete des EU-Parlaments machten nun entsprechende Vorschläge, die wohl bald gemeinsam mit anderen Luftverkehrsproblemen geprüft werden. Konkret fordern die Politiker, dass Multicopter in Zukunft mit einem Chip ausgestattet sind, über den der Besitzer jederzeit rückverfolgbar ist. Jemand, der in eine Flugverbotszone fliegt und dabei seinen Multicopter verliert, kann dann definitiv mit Besuch inklusive einer entsprechenden Strafe rechnen. Wer wirklich böse Absichten hat, wird natürlich trotzdem jederzeit die Möglichkeit haben die Registrierung zu umgehen bzw. mit einer „illegalen“ Drohne durch die Lüfte fliegen. Insgesamt dürfte das Ganze nur ein Tropfen auf dem heißen Stein sein.

Darüber hinaus macht die EU auch noch weitere Vorschläge, die aber wohl so nicht direkt umsetzbar sind. Wenn es nach den Politikern geht, sollen sich die Drohnen komplett von Flugverbotszonen fernhalten. Sobald der Pilot versucht in diesen Bereich zu fliegen, soll es wie bei einer virtuellen Wand einfach nicht weiter gehen. Dank einem eingebauten Sender sollen die Multicopter zudem Kleinflugzeugen ausweichen, die ihnen in die Quere kommen. Wie wir wissen hat DJI bereits solch eine Funktion in die eigenen Quadrocopter eingebaut und das Update später zurückgezogen – das Ganze hat schlichtweg nicht so funktioniert, wie es gewünscht war. In welchen Umfang und in welchen Zeitraum die Vorschläge der EU-Politiker umgesetzt werden, ist bisher noch nicht bekannt.

(via golem.de)

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